Prozessvereinbarung IServ

Das Umfeld zur Nutzung von IT durch Beschäftigte, insbesondere durch Lehrkräfte an Schulen und in anderen Organisationseinheiten der Dienststelle hat sich in den letzten Jahren weiterentwickelt. Die Dynamik dieser Weiterentwicklung hat sich nach dem Eintritt der sogenannten Corona Krise und in deren Folge der Einführung des Distanz- und Wechselunterrichts beschleunigt und verstärkt.

Dienststelle und Personalrat sind sich dieser Weiterentwicklung bewusst und wollen gemeinsam auf diese Weiterentwicklung reagieren. IServ wird an mehr als 159 staatlichen Schulen bereits genutzt und weitere Schulen sind an der Nutzung interessiert. IServ ist eine IT Lösung für Schulen, die eine Vielzahl von Funktionen erfüllt, darunter Kommunikation, Ablage, Organisation, Steuerung von Infrastruktur und Gerätemanagement. IServ umfasst ferner ein Modul für Videokonferenzen auf der Basis von Big Blue Button. Der GPR vertritt auf der Basis dieser Nutzungszahlen und der Kommunikation durch die Dienststelle die Auffassung, dass für IServ eine schulübergreifende Dienstvereinbarung mitbestimmungsrechtlich notwendig und praktisch sinnvoll ist.

Nach Sicht der Dienststelle erfolgen die Einführung und Nutzung durch die Schulen derzeit auf Grundlage einer schulindividuellen Entscheidung.

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Prozessvereinbarung über die Pilotierung der HIBB-Kompetenzraster

Im Rahmen der Qualitätsentwicklung haben Schulleitungen die Aufgabe, gezielt Lehrerinnen und Lehrer zu fördern, die sich für Leitungsaufgaben interessieren.

Zur Unterstützung eines transparenten und vergleichbaren Verfahrens zur Potentialanalyse von Führungsnachwuchs- und Führungskräften wurden HIBB-Kompetenzen beschrieben und auf dieser Basis Kompetenzraster entwickelt. Die Dienststelle führt zum Zweck der Erprobung dieser Kompetenzraster im Anschluss an einen Pretest nun die Pilotierung durch. Bei den teilnehmenden Schulen wird vor der Teilnahme die Bereitschaft der beteiligten Lehrkräfte geklärt und der Schulpersonalrat eingebunden.

Die Dienststelle verfolgt das Ziel, nach der Pilotierung einen Prozess der Personalentwicklung und Nachfolgeplanung für die HIBB-Schulen zu erarbeiten und zu implementieren. Dazu wird zu gegebener Zeit eine Dienstvereinbarung abgeschlossen.

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GPR-Info Nr. 6 – Februar 2022

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Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wir wünschen euch einen guten Start ins zweite Halbjahr.
Im vorliegenden GPR-Info möchten wir euch mit aktuellen Informationen aus der BSB versorgen und über weitere Themen informieren, die uns in der letzten Zeit beschäftigt haben. Nach wie vor stehen durch die anhaltende Pandemie die Themen Gesundheitsschutz und Digitalisierung im Fokus unserer Arbeit.
Immer wieder erreichen uns aber auch Anfragen aus einzelnen Schulen, die wir in der Behörde adressieren und aus denen teilweise neue Arbeitsfelder entstehen. Mehr dazu lest ihr in den Artikeln über die Rosenboom-Briefe und zur Einsicht in die F-Zeitenlisten
und Stammdatenblätter. Wichtige Informationen zur Anerkennung von Berufserfahrung bei Neueinstellung von pädagogisch-therapeutischem Fachpersonal (PTF) wie Verwaltungsangestellten sowie möglichen Schwierigkeiten bei einem Wechsel der Stelle von
der S- in die E-Tabelle findet ihr in den entsprechenden Artikeln. Und nicht zuletzt steht die Wahl der Schulpersonalräte und ebenso die des Gesamtpersonalrats vor der Tür. Auch dazu findet ihr aktuelle Hinweise in diesem Info. Wir hoffen, dass ihr an euren Schulen alle gut aufgestellt seid für die Wahl und genügend Personen habt, um die schulischen Personalräte zu besetzen und auch eventuelle Ausfälle mit Ersatzmitgliedern nachbesetzen könnt. Der Gesamtpersonalrat ist auf eine starke Basis an den Schulen angewiesen. Nicht selten sind es eure Impulse, die für ordentlich Bewegung in der Behörde und schließlich auch in den Schulen sorgen und positive Veränderungen herbeiführen! Bleibt aktiv und wendet euch gerne jederzeit an den Gesamtpersonalrat, wenn ihr Fragen habt oder Unterstützung benötigt.
Herzliche Grüße aus der Hamburger Straße schickt
euer Gesamtpersonalrat

Inhalt:

  • Einleitung
  • Personalratswahlen im Mai 2022
  • Personalratsarbeit ist bezahlte Arbeit
  • Dienstgeräte an den Schulen
  • GPR nimmt an „Lenkungsgruppe Digitalpakt“ teil
  • Verhandlungen zu IServ
  • Informationen zum Stand der Verhandlungen LMS
  • Pilotierung und Einführung von DiViS an den
  • Beruflichen Schulen
  • Identity- und Access Management (IAM) geplant
  • Verantwortungsdiffusion und Bauchgefühl vs. Recht und Arbeitsschutz in der BSB
  • Förderliche Zeiten – Anerkennung von Berufserfahrung bei Einstellungen
  • Sozialarbeiter*innen und Sozialpädagog*innen – Vorsicht beim Stellenwechsel
  • Rosenboom-Briefe
  • Einsicht in F-Zeitenlisten und Stammdatenblätter
  • Die Schwerbehindertenvertretung informiert
  • Ansprechpartner*innen im GPR

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Prozessvereinbarung IT Endgeräte Digitalpakt Schule IV

Vereinbarung zur Gestaltung eines Prozesses zur Beteiligung des Gesamtpersonalrats an der Einführung von IT Endgeräten an staatlichen Schulen
(„Prozessvereinbarung IT Endgeräte Digitalpakt Schule IV“)

Präambel
1. Zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Freien und Hansestadt Hamburg sowie den anderen Bundesländern besteht die Zusatzvereinbarung „Leihgeräte für Lehrkräfte“ vom 27.1.2021 (nachfolgend „Zusatzvereinbarung“).
Die Zusatzvereinbarung dient dazu, die Bundesländer bei den Herausforderungen in der sogenannten Covid-19-Pandemie zu unterstützen. Die Zusatzvereinbarung ermöglicht der Dienststelle, den Lehrkräften sowie den Beschäftigten im Unterricht ein dienstliches IT Endgerät zur Verfügung zu stellen. Die Zusatzvereinbarung sieht vor, dass die Fördergelder bis zum 31.12.2021 auf Grund des Bezugs zur Covid-19-Pandemie zu verausgaben sind.

2. Die Position der Dienstelle ist:
Die Dienststelle will den Lehrkräften und den Beschäftigten im Unterricht Tablets zum Schuljahresbeginn 2021/22 zur Verfügung zu stellen. Die Dienststelle hat qualitativ hochwertige Tablets gewählt, um das mobile Arbeiten insbesondere im Unterricht sowie das zukunftsweisende Arbeiten in IT Verfahren (Cloud-Computing und webbasiertes Verarbeitung) zu fördern. Um dieses Ziel zu erreichen, ist die Dienststelle auf Grund der Markt- und Lieferverhältnisse gezwungen, die IT Endgeräte Anfang Juni 2021 bei den Lieferanten zu bestellen. Erforderliche Gefährdungsbeurteilungen können zeitlich parallel durch die zuständigen Dienststellen durchgeführt werden. Die Dienststelle behält sich vor, die IT Endgeräte ohne Verhaltensvorgabe einzuführen.

3. Die Position des PR ist:
Der PR will, dass den Beschäftigten für ihre Tätigkeiten geeignete digitale Endgeräte von der Dienststelle zur Verfügung gestellt werden. Dafür muss notwendiger Weise zunächst geklärt werden, welche Tätigkeiten in welchem Umfang im arbeits- und gesundheitsschutzrechtlichen Rahmen verbindlich mit den IT Endgeräten durchzuführen sind. Auf dieser Basis muss eine Gefährdungsbeurteilung (GBU) erstellt werden. Aus dem Ergebnis der GBU ergeben sich Voraussetzungen für geeignete Geräte. Nach einer auf dieser Basis dann geschlossenen Dienstvereinbarung kann die Bestellung und Auslieferung der so vereinbarten IT Endgeräte erfolgen.

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GPR-Info Nr. 5 – Mai 2021

Ein Schuljahr, das ganz im Zeichen der Corona-Pandemie stand, neigt sich dem Ende entgegen. Hybrid-, Distanz- und Wechselunterricht, Testungen, Masken, AHA+L, Digitalisierung … die Liste ließe sich scheinbar unendlich fortsetzen. Zu vielen
Themen rund um die sich im Rahmen der besonderen Situation ergebenden Fragestellungen konntet ihr Informationen in den GPR-Sonderinfos finden. Aber – man mag es kaum glauben – uns beschäftigen auch noch andere Dinge. Dazu gehören u.a. die dienstlichen digitalen Endgeräte, dazu gehört der Arbeits- und Gesundheitsschutz, dazu gehören die Erläuterungen der Dienstzeit für PTF, dazu gehören (schulinterne) Fortbildungen und damit verbunden die Neuigkeiten aus dem LI. Mehr zu all diesen Themen im neusten GPR-Info.                               Download

Inhalt

  • Einleitung
  • Dienstgeräte für Pädagoginnen und Pädagogen an den Hamburger Schulen
  • Livestreaming von Unterricht – nicht ohne Mitbestimmung!
  • Unwillig und unwirksam? Die BSB im Gesundheitsschutz
  • Schule macht krank
  • Konkretisierungen der „Erläuterungen der Regelungen der Dienstzeit und des Einsatzes des Pädagogisch-Therapeutischen Fachpersonals (PTF)“
  • Sind große Fortbildungen und SchiLf in Einklang zu bringen?
  • Schulinterne Lehrerfortbildungen (SchiLf)
  • Neues aus dem LI
  • Die Schwerbehindertenvertretung informiert
  • Ansprechpartner*innen im GPR

SonderInfo Nr. 7 Gesundheit unter Coronabedingungen

Liebe Kolleg*innen an den Schulen,

wir wünschen euch ein frohes und vor allem gesundes neues Jahr und hoffen, dass ihr in der unterrichtsfreien Zeit abschalten konntet von den Anstrengungen, die die gegenwärtige Situation in den Schulen uns allen abverlangt. Kurz nach Weihnachten erreichten uns Nachrichten, die wir uns anders gewünscht, aber lange er-wartet haben: „Einzelne Person löste Masseninfektion an Hamburger Schule aus“ titelte der Tagesspiegel aus Berlin am 28. Dezember. Auch lokale Medien berichteten über die mutmaßlich von der Schulbehörde zurückgehaltene Studie zum Infektionsgeschehen an der Heinrich-Hertz-Schule. Erst die Berufung auf das Transparenzgesetz führte zur Veröffentlichung der Studie – allerdings nicht durch die Schulbehörde.

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GPR-Info Nr. 4 Nov 2020 Digitalisierung

Inhalt

  • Einleitung
  • Wer haftet für den Datenschutz in der Digitalisierung?
  • Die Verwandlung: Metamorphose des IuK-Verfahrens eduPort (zu IServ)
  • Her mit der digitalen Ausstattung: Neue Dienstgeräte erfordern professionelle Wartung!
  • Videokonferenzen und live Videoübertragungen – nur mit Einverständniserklärung
  • Prozessvereinbarung Lernmanagementsystem (LMS) basierend auf moodle abgeschlossen!
  • Schülerfeedback und Evaluationstools
  • Dienstvereinbarung zum TeilnehmerInformationsSystem (TIS) des Landesinstituts für Lehrer-bildung und Schulentwicklung (LI)
  • Winschool-Nutzung läuft aus, DiViS übernimmt
  • Mitbestimmung bei Web- und Videokonferenzdienst (Webex) eingefordert
  • Die Schwerbehindertenvertretung informiert
  • Ansprechpartner*innen im GPR

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Dienstvereinbarung zum IuK-Verfahren TeilnehmerInformationsSystem (TIS) des LI

Präambel

Bei der Nutzung des TeilnehmerInformationsSystems (TIS) des LI (nachfolgend auch: „TIS“ oder „Verfahren“) handelt es sich um ein bereits genutztes IuK Verfahren. Damit verbunden ist die Optimierung der durch das Verfahren unterstützten Arbeitsabläufe. Es ist nicht beabsichtigt organisatorische Rahmenbedingungen zu ändern. Die Personalräte begleiten und unterstützen den Prozess mit dem Ziel der Wahrung der Interessen der Beschäftigten. Beide Seiten haben die Absicht auch den weiteren laufenden Betrieb gemeinsam zu begleiten. Weiterlesen/Download

für das Personal an staatlichen Schulen